Julie Leuze, Autorin


 

Kurz-Überblick

2017
Ein Garten voller Sommerkräuter
Roman,
Juli 2017

Cover Herzmuschelsommer

2016
Herzmuschelsommer
Jugendroman,
Mai 2016

Für einen Sommer und immer

2016
Für einen Sommer und immer
Roman,
April 2016

Sturm über Rosefield Hall

2015
Sturm über Rosefield Hall
Historischer Roman,
Mai 2015

Am Ende des Tages Cover

2014
Am Ende des Tages
Anthologie,
Dezember 2014

Sternschnuppenträume Cover

2014
Sternschnuppenträume
Jugendroman,
April 2014

Der Ruf des Kookaburra Cover

2013
Der Ruf des Kookaburra
Auswanderersaga, November 2013

Der Geschmack von Sommerregen, Jugendroman

2013
Der Geschmack von Sommerregen
Jugendroman,
Juli 2013

Der Duft von Hibiskus, Roman

2013
Der Duft von Hibiskus
Auswanderersaga, März 2013

2013
Selig am See
Romantische Komödie,
März 2013

Killesberger Kiss Cover

2012
Killesberg Kiss
Romantische Komödie,
März 2012

Empfindsam erziehen Cover

2010
Empfindsam erziehen
Sachbuch,
Oktober 2010

Gsälz auf unserer Haut Cover

2010
Gsälz auf unserer Haut
Roman,
Juli 2010

Schwäbische Geisterstunde Cover

2009
Schwäbische Geisterstunde
Kurzgeschichten, September 2009

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Über mich

Julie Leuze, geboren 1974, studierte Politikwissenschaften und Neuere Geschichte in Konstanz und Tübingen, bevor sie sich dem Journalismus zuwandte. Mittlerweile widmet sie sich ganz dem Schreiben von Romanen für Erwachsene und Jugendliche. Ihr Buch "Der Geschmack von Sommerregen" wurde als bester deutschsprachiger Liebesroman des Jahres 2013 mit dem Literaturpreis "DeLiA 2014" ausgezeichnet.
Julie Leuze lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Stuttgart.

Mein Traum vom Schreiben

Schon als Kleinkind verfasste ich meine erste Kurzgeschichte, kurz darauf gewann ich meinen ersten Literaturpreis, und der Drang zu schreiben ließ auch in der Pubertät nicht … ähm, nein. Tut mir leid, ganz so war es nicht.

Zwar schrieb ich meine ganze Schulzeit hindurch überlange Aufsätze, mit denen ich meine Lehrer und Mitschüler quälte, aber weder ein bedeutendes Frühwerk noch peinliche Gedichte. Meinen ersten Versuch, einen Roman zu verfassen, gab ich nach der zweiten Seite wieder auf (es ging, wenn ich mich recht erinnere, um eine Liebe unter südlicher Sonne). Und auch als Studentin wagte ich es nicht, dem halb-bewussten Traum vom Leben als Schriftstellerin eine Chance zu geben. Stattdessen spielte ich mit dem Gedanken, als Buchhändlerin, Lektorin oder Literaturagentin zu arbeiten (was es halt so gibt an Berufen mit Büchern), bis ich mir streng sagte: Hey, willst du doch gar nicht! Was du willst, ist schlicht und einfach SCHREIBEN!

Traute ich mich aber nicht. Mein Geld mit etwas so Schönem wie dem Schreiben von Büchern zu verdienen, diese Idee erschien mir einfach zu vermessen. Also näherte ich mich dem Bücherschreiben über den Umweg des Journalismus an.

Im Nachhinein nicht der schlechteste Weg. Denn ich schrieb, schrieb, schrieb, fing wieder an zu träumen … und dann erfüllte sich der Traum, und ich durfte meine ersten Bücher veröffentlichen.

Mittlerweile begebe ich mich jeden Vormittag auf Gedankenreise. Ich tauche ein in fremde Welten, aus denen ich erst mittags mit wirrem Haar und flackerndem Blick wieder auftauche. Meine Kinder verstehen es dann nachmittags hervorragend, mich wieder zu erden, bevor ich am nächsten Morgen erneut abhebe. Ein Schriftsteller-Leben also ohne wilde Partys, kistenweise inspirierenden Bordeaux und sogar ohne Zigaretten. Glauben Sie mir, das geht.
Und es ist wunderbar!

„Man muss nicht in der Bratpfanne gelegen haben, um über ein Schnitzel zu schreiben.“ – Maxim Gorki